Meilenstein auf dem Weg zum Eigenheim

Der Spatenstich markiert einen bedeutenden Meilenstein im Bauprozess. In Oberkulm durften wir als Generalunternehmen gemeinsam mit den zukünftigen Eigentümerinnen und Eigentümern sowie unserem gesamten Team den offiziellen Baustart von fünf Vista Einfamilienhäusern feiern. Besonders erfreulich war die Anwesenheit aller am Projekt beteiligten Fachpersonen – von den Zeichnerinnen über die Projektleitenden bis zu den Planern. Für sie bot sich die seltene Gelegenheit, den Übergang von der Planung in die bauliche Umsetzung direkt vor Ort mitzuerleben. Unter freiem Himmel wurde ein sichtbares Zeichen gesetzt – für Zusammenarbeit, Vertrauen und einen gelungenen Projektstart.

Ein Fest – welche Bedeutung liegt dahinter?

Der Spatenstich ist mehr als nur ein symbolischer Akt. Seine Wurzeln reichen bis ins Mittelalter zurück, wo er als Zeichen des Beginns grosser Bauvorhaben galt. Bis heute steht er für Aufbruch und Zusammenhalt – Werte, die unser tägliches Handeln prägen.

Beim Anstossen auf eine sichere, unfallfreie und erfolgreiche Bauzeit wurde eines deutlich: Für uns steht nicht nur das Haus im Mittelpunkt, sondern vor allem die Menschen dahinter.

Vom Kölner Dom bis Guggenheim:
Spatenstiche schreiben Geschichte

Spatenstiche wurden oft mit bedeutenden historischen Ereignissen verknüpft. Ein herausragendes Beispiel ist der erste Spatenstich des Kölner Doms im Jahr 1248, der nicht nur ein beeindruckendes Bauwerk einleitete, sondern auch die Baustellen- und Ingenieurskunst des Mittelalters revolutionierte. Auch der Spatenstich des Guggenheim-Museums in Bilbao im Jahr 1991 markierte den Beginn eines architektonischen Meisterwerks, das die moderne Kunstszene nachhaltig geprägt hat. Ebenso war der Spatenstich des Berliner Hauptbahnhofs im Jahr 1996 ein bedeutender Schritt für die Verkehrsinfrastruktur der Hauptstadt und symbolisierte den Wandel der Stadt nach der Wiedervereinigung. Auch wenn unsere Spatenstiche nicht in die Geschichtsbücher eingehen, sind sie für unsere Bauherrschaft und für uns stets ein unvergessliches Erlebnis!

Theorie trifft auf Praxis: Das Atmoshaus Team ist vor Ort

In Oberkulm hatte unser Team die Gelegenheit vor Ort zu erleben und bestaunen, wie die Einfamilienhäuser wochenlang am Arbeitsplatz geplant wurden. Kombiniert mit einer Schulung vor Ort, konnten alle ihr Wissen erweitern und das Verständnis für die Arbeiten auf der Baustelle vertiefen. Es gab also mehr als genug Gründe für diese Feier!

Die Massivbauweise ist zwar beliebt, aber es gibt nach wie vor viele Fragen dazu. Jolina Dammert, Verkaufsmanagerin bei Atmoshaus, beantwortet die wichtigsten.

Welche Vorteile bietet der Massivbau?

Insgesamt bietet der Massivbau eine Kombination aus Wertbeständigkeit, Flexibilität und Nachhaltigkeit, die ihn zu einer attraktiven Option für verschiedene Bauprojekte macht. Massivbauten bieten herausragende Robustheit und Langlebigkeit durch den Einsatz von widerstandsfähigen Materialien wie Beton und Backstein. Zudem behalten dadurch einen höheren Wiederverkaufswert, was die Wertstabilität erhöht. Die Anpassungsfähigkeit von Massivbauten ermöglicht einfache Änderungen an die Bedürfnisse, wie das Entfernen oder Hinzufügen von Innenwänden, ohne die Statik zu beeinträchtigen. Die Vielseitigkeit erlaubt eine breite Palette architektonischer Gestaltungsmöglichkeiten von traditionell bis modern, was die optimale Ausnutzung der Parzelle ermöglicht. Hinsichtlich Energieeffizienz speichern Massivbauten Wärme und Kälte effizienter aufgrund ihrer höheren thermischen Masse, was den Energieverbrauch für Heizung und Kühlung reduziert. Durch die geringe Wartungsanforderung und die Recycelbarkeit von Materialien wie Beton tragen Massivbauten zur Nachhaltigkeit bei, indem Abfall und Ressourcenverbrauch minimiert werden.

Inwiefern trägt die langfristige Haltbarkeit des Massivbaus dazu bei, seinen Wert über die Zeit zu sichern?

Diese Bauweise erfordert im Laufe der Jahre weniger Instandhaltung, da sie widerstandsfähiger gegenüber Witterungseinflüssen, Feuer und Abnutzung ist. Dadurch bleiben die langfristigen Instandhaltungskosten niedrig, was natürlich den Gesamtwert des Gebäudes erhöht. Zusätzlich dazu behalten Massivbauten oft eine höhere Wertstabilität, da potenzielle Käuferschaften die Qualität und Zuverlässigkeit dieser Strukturen schätzen. Die Flexibilität von Massivbauten ermöglicht es der Eigentümerschaft auch, die Nutzung des Gebäudes im Laufe der Zeit anzupassen, sei es durch Renovierungen, Umgestaltungen oder Umnutzungen, was den Wert des Gebäudes weiter steigern kann. Ausserdem kommen Massivbauten weniger schnell «in die Jahre», was bedeutet, dass sie im Laufe der Zeit nicht so schnell veraltet wirken.

Welche gestalterischen Freiheiten haben Bauherrschaften im Massivbau im Vergleich zu alternativen Bauweisen?

Im Massivbau hat die Bauherrschaft eine aussergewöhnliche Bandbreite an gestalterischen Freiheiten, die sich deutlich von alternativen Bauweisen unterscheiden. Im Gegensatz zu leichteren Konstruktionen ermöglicht der Massivbau die Verwendung einer breiten Palette von Materialien wie Beton, Ziegel, Naturstein oder Kalksandstein, die unzählige architektonische Möglichkeiten bieten. Von der Formgebung des Gebäudes über die Realisierung feinster Details bis hin zur Anpassung der Innenräume kann die Bauherrschaft ihre individuellen Träume verwirklichen.

Welche ökologischen und nachhaltigen Aspekte sind im Massivbau besonders relevant?

Die Verwendung von recycelbaren Materialien und die Möglichkeit zur Wiederverwendung von Baumaterialien machen den Massivbau zu einer nachhaltigen Option für Bauvorhaben. Materialien wie Beton und Stein sind natürliche und langlebige Ressourcen. Durch ihre hohe thermische Masse tragen Massivbauten ausserdem zur Energieeffizienz bei, indem sie Wärme speichern und den Energieverbrauch für Heizung und Kühlung reduzieren. Zudem ermöglicht die Robustheit und Langlebigkeit des Massivbaus eine langfristige Nutzung der Gebäude, was Ressourcenverschwendung minimiert und den Bedarf an Neubauten verringert.

Und wie können Bauherrschaften aktiv zur Förderung nachhaltiger Bauweisen beitragen?

Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Bauherrschaft über umwelt- freundliche Baupraktiken zu informieren und sie bei der Umsetzung nachhaltiger Lösungen zu unterstützen. Indem wir gemeinsam diese Prinzipien in Bauprojekte integrieren, trägt die Bauherrschaft aktiv dazu bei, eine grünere Zukunft im Baubereich zu schaffen. So verbauen wir beispielsweise die moderne Luft-Wärmepumpe seit vielen Jahren als Standard bei all unseren Projekten.

Welche Massivbauarten gibt es?

Ziegel- oder Mauerwerkbau, Betonbau, Stahlbetonbau, Holzmassivbau und Natursteinbau sind alles Massivbauarten.

Einschalen- oder Zweischalenmauerwerk: Was sind die Vor- und Nachteile?

Zweischalenmauerwerke haben einen besseren Schalldämmwert nach aussen, eine bessere Wärmeisolation und sind robuster als Einschalenmauerwerke mit Aussendämmung. Letztere erlauben es daher, deutlich dünnere Aussenwände zu bauen. Das heisst, dass mehr nutzbare Wohnfläche zur Verfügung steht. Zudem ist die Kostenfrage wichtig: Einschalenmauerwerke sind deutlich kostengünstiger.

Gibt es besondere Herausforderungen oder Fallstricke, die im Massivbau zu beachten sind?

Massivbau erfordert oft umfangreiche Erdarbeiten und eine solide Fundamentierung, um die Stabilität der Struktur zu gewährleisten. Die Bauherrschaft muss mögliche Bodenverhältnisse, geologische Gegebenheiten und gegebenenfalls erforderliche Entwässerungsmassnahmen sorgfältig berücksichtigen. Hierfür erhalten sie aber im Idealfall eine fachkundige Beratung und Begleitung durch die Generalunternehmung oder das Architekturbüro.

Haben Sie noch unbeantwortete Fragen? Zögern Sie nicht, uns diese per E-Mail zu stellen.

Die zusätzliche Wohneinheit bietet eine gewisse Flexibilität. Eine Einliegerwohnung lässt sich z.B. als erste Wohnung für die Kinder nutzen, möglicherweise als barrierefreie Alterswohnung der Eltern einsetzen oder als Finanzierungshilfe vermieten. Auch für die Hausfinanzierung ist die Planung einer Einliegerwohnung von Vorteil. Die Aussicht auf die zusätzlichen Mieteinnahmen unterstützt die Tragbarkeit und somit den Antrag auf eine bestmögliche Finanzierung, spart Steuern und unterstützt Sie in Bezug auf Amortisation.

Einen weiteren Vorteil stellt die flexible Nutzung im Alter dar. So hätten Sie bspw. die Möglichkeit, die Einliegerwohnung an Pflegepersonal zu vermieten oder die Wohnung selbst zu bewohnen.

Worauf muss beim Bau von einem Haus mit Einliegerwohnung geachtet werden?

Grundsätzlich kommt es beim Bau von einem Haus mit Einliegerwohnung auf die Bauvorschriften der jeweiligen Gemeinde und Zone an. Dabei ist vor allem die erlaubte Ausnützung der Bauparzelle ausschlaggebend. Diese gibt an, wie gross das Haus, respektive die Wohnfläche im Verhältnis zur Grundstücksfläche sein darf.

Haben Sie ein Baugrundstück in Aussicht oder gefällt Ihnen eines unserer Einfamilienhäuser mit Bauland? Gerne klären wir für Sie die Machbarkeit für ein Haus mit Einliegerwohnung ab.

Bei der Planung von einem Haus mit Einliegerwohnung empfehlen wir in jedem Fall einen separaten Eingang, so haben beide Wohnparteien mehr Privatsphäre. Auch der Ausbaustandard der Einliegerwohnung sollte nicht vernachlässigt werden, damit die Wohnung später gut vermietet werden kann. Daher sollten Küche, Badezimmer und Grundrissfläche so gut wie möglich den aktuellen Standards des Wohnungsmarktes entsprechen. Falls das Budget für den Hausbau knapp sein sollte, lässt sich die Einliegerwohnung auch erst als Rohbau ausführen, damit der Innenausbau zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen kann.

Egal ob sich die Einliegerwohnung im Obergeschoss, im Erdgeschoss oder bei Hanglage im Untergeschoss befindet, dank unserer Architekturabteilung können wir Ihnen ein individuelles Vorprojekt ganz nach Ihren Bedürfnissen erstellen.

Die Kinder sind aus dem Haus und das Familiendomizil ist mittlerweile viel zu gross. Damit der Hausbau mit über 50 gut durchdacht ist, haben wir für Sie 7 nützliche Tipps zusammengestellt.

Nicht nur, dass barrierefreie Häuser Ihnen das Leben im Alter sorgenfreier machen, Sie gewähren Ihnen auch ein gutes Investment. Altersgerechte Häuser sind gefragter denn je und bieten einen attraktiven Wiederverkaufswert.

1. Die richtige Lage mit optimaler Anbindung

Während das Einfamilienhaus für Familien gern mal an idyllischer Lage auf dem Land gebaut wird, ist im Alter ein guter Anschluss an den Öffentlichen Verkehr wichtig. Auch auf eine zentrale Lage mit Einkaufsmöglichkeiten, Arztpraxis und allenfalls auch einem regen Vereinsleben, sollte Wert gelegt werden.

2. Neubau bauen oder bestehendes Haus kaufen?

Wer möglichst sorgenfrei und risikolos planen möchte, ist wohl mit einem Neubau am besten bedient. Komponenten wie Dach, Isolation, Heizung, Fenster, Sanitärleitungen usw. sind neu und bedürfen somit keiner Sanierung, wie dies in den meisten Fällen bei bestehenden Immobilien meist in absehbarer Zeit der Fall ist. Zudem lässt sich ein Neubau genau nach Ihren Wünschen realisieren, es müssen keine Kompromisse in Kauf genommen werden und auch die Energie- und Wärmeversorgung ist zeitgemäss.

3. Weniger ist mehr

Wer einmal einen Frühlingsputz in einem grosszügigen Einfamilienhaus gemacht hat, weiss wie aufwendig das sein kann. Gerade im Alter, mit nur noch zwei Hausbewohnern heisst es daher – weniger ist mehr. Wir empfehlen aus diesen Gründen eine Wohnfläche von ca. 100 m2. Dennoch sollten spezielle Wünsche wie Hobbyräume und Platz für Rückzugsmöglichkeiten unbedingt berücksichtigt werden.

4. All-in-One Lösung – Einliegerwohnung

Erlauben die Voraussetzungen Budget und Bauland eine Einliegerwohnung, ist dies Gold wert. Mit dieser Lösung haben Sie eine langfristige Einnahmequelle zur Rente oder können die Wohnung an eine Pflegekraft vermieten. Zudem haben Sie auch jederzeit die Möglichkeit, Ihre Wohnsituation zu verkleinern und die Wohnung selbst zu beanspruchen.

5. Wohnen auf einer Ebene

Wer einen Bungalow baut, ist später dankbar keine Treppen mehr begehen zu müssen. Auch der Verzicht auf einen Keller lohnt sich. So lassen sich Vorratskammer und Waschraum stufenfrei benutzen. Der Grundriss eines Bungalows lässt sich zudem sehr individuell und auf viele Bedürfnisse anpassen.

Falls die Realisierung eines Bungalows nicht möglich oder unerwünscht ist, sollten die Treppen im Haus möglichst schnörkellos sein. Wendeltreppen haben ein höheres Unfallrisiko als gerade Treppen. Zudem lassen sich Treppenlifte so besser anbringen. Ausserdem empfehlen wir ein Badezimmer auf jeder Etage einzuplanen.

6. Barrierefreies Bauen

Besonders wichtig ist es Gefahrenstellen von Anfang an zu verhindern. Um solche Gefahrenstellen zu vermeiden, sind folgende Massnahmen zu treffen:

7. Smarte Hausautomation

Smarthome Lösungen können im ersten Moment gerade für ältere Generationen abschreckend klingen. Doch Smarthome bedeutet Wohnkomfort, angenehmes Raumklima und vor allem Sicherheit. Mehr dazu erfahren Sie von unseren Verkaufsberatern oder in unserem Smart Home Ratgeber.

Die Ansprüche eines altersgerechten Hausbaus sind umfangreich und sollten für jedes Projekt individuell geplant werden. Eventuell möchten Sie auch noch nicht alle Massnahmen von Anfang an umsetzen. Auch hier können wir Sie unterstützen und beispielsweise Anschlüsse für Treppenlifte vorbereiten, damit dieser zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt werden kann.

Wir sind Ihr Ansprechpartner für altersgerechtes Bauen und beraten Sie fachmännisch und individuell, um das für Sie perfekte Eigenheim zu realisieren.

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